Entwurf: Designreserve, Johanna Oberneder und Georg Milde
Kooperationspartner: Regreena, Simeoni Metallbau
Foto: Michael Felder-Fontain
Preis: ⏠6.365,- inkl. Leinenpolster und hochwertigen Pflanzen

Entwurf: Designreserve, Johanna Oberneder und Georg Milde
Kooperationspartner: Regreena, Simeoni Metallbau
Foto: Michael Felder-Fontain
Preis: ⏠6.365,- inkl. Leinenpolster und hochwertigen Pflanzen

âFloĂâ ist eine minimalistische Sitzbank fĂŒr den Essbereich. Die Form ist von gestapelten Rundhölzern und HolzflöĂen inspiriert. Das Design verbindet natĂŒrliche Elemente mit einer schlichten, modernen Gestaltung.
Die Sitz- und RĂŒckenflĂ€che besteht aus mehreren gepolsterten Rollen, die mit verschiedenen Textilien wie Leinen, Loden und Velour bezogen sind. Unterschiedliche Erdtöne sowie verschiedene MaterialitĂ€ten erinnern an Farben und Strukturen aus der Natur und betonen die einzelnen Elemente.
Das Untergestell ist aus Nussholz. Es bleibt bewusst dezent, damit die runden Rollen im Mittelpunkt stehen. Dadurch entsteht ein Kontrast zwischen der weichen, voluminösen SitzflÀche und der leichten Konstruktion.
GröĂe: 300 x 60 x 85h cm
Entwurf: Kaufmann Simonicini Architekten – Lara Kaufmann und Martina Simoncini
Foto: Michael Felder-Fontain

Der Hocker besteht primĂ€r aus Wolle und Holz â zwei erneuerbaren, natĂŒrlichen Materialien. Seine umgekehrte Konstruktionslogik macht die tragende Struktur sichtbar, wĂ€hrend das gepolsterte Wollvolumen durch Kompression gehalten wird. Der Bezug ist 3D-gestrickt und ebenfalls aus 100 % Wolle.
Wintergeschlagenes heimisches Eschenholz wird zur tragenden Komponente verarbeitet und mit Leinöl und Farbpigmenten gefÀrbt.
GröĂe: 55 x 44 x 47h cm
Entwurf: Madeleine Kristin Wieser
Foto: Michael Felder-Fontain

Der schlichte Lounge Chair mit Metallrahmen aus 15 mm Vierkantstahl ist mit einem recyceltem Leder bezogen. Die warmgewalzte OberflĂ€che des Stahls mit charakteristischen Zunderschicht verleiht dem Rahmen eine natĂŒrliche und authentische Ăsthetik. SitzflĂ€che und RĂŒckenlehne bestehen aus einem einzigen StĂŒck Recyclingleder. Durch einen einfachen Zuschnitt mit einer Reihenlochung wird das ‚Leder‘ von Hand direkt am Stahlrahmen angenĂ€ht. Diese handwerkliche Verbindung ist nicht nur funktional, sondern wird gleichzeitig zu einem prĂ€genden und dekorativen Gestaltungselement des Stuhls.
Was ist Recyclingleder? Wir alle kennen Lederprodukte, doch was geschieht mit den Resten, die bei der
Lederverarbeitung entstehen? Lederreste lassen sich nur schwer weiterverarbeiten und sind weder fĂŒr die
Verbrennung noch fĂŒr die Kompostierung geeignet. Hier setzt die Idee des Recyclingleder an.
Recyclingleder oder Verbundleder besteht zu etwa 60 % aus Echtlederfasern, 20 % aus Naturlatex, 10 % aus Naturfett und 10 % aus weiteren Rohstoffen, beispielsweise Farbstoffen, Verarbeitungshilfsmitteln und Wasser. Die Lederreste werden zerhackt und fein gemahlen anschliessend mit Wasser, Latex und Fetten zu eine Masse vermischt. Die Masse wird in langen Bahnen gepresst, entwÀssert und getrocknet.
Auf diese Weise können vorhandene Ressourcen weiter genutzt und die Menge an LederabfÀllen reduziert werden.
GröĂe: 77 x 70 x 70h cm
Entwurf: Klemens Grund
Foto: Michael Felder-Fontain

Die Möbel sind aus einem Projekt von Designreserve und Campus VĂ€re entstanden. In Zusammenarbeit mit den Handwerksbetrieben Tischlerei Geser Andelsbuch und Jodok Felder – Kompetenz in Metall sind die Möbel entstanden.
Ausgangspunkt sind SchĂŒlerstĂŒhle des Modells „Solid“, die im Zuge einer Schulauflösung aussortiert wurden. Ein Materialteillager rettete sie vor dem Recyclinghof, seither standen sie ungenutzt und ohne Funktion. Im Zuge einer Ausstellung wurden die StĂŒhle neu gedacht: Welches zweite Leben steckt im gebundenen Material? Vier Remix-EntwĂŒrfe wurden fĂŒr Handwerk+Form umgesetzt. Erstens eine Outdoor-Variante: Sitz und RĂŒckenlehne aus Holz wichen aufgeblasenen Metallkissen, die verkratzte OberflĂ€chenbeschichtung wurde durch Feuerverzinkung witterungsbestĂ€ndig gemacht. Zweitens eine dreifarbige, an die Bauhaus-Ăra erinnernde Version, die Farbgebung von SitzflĂ€che und Gestell sowie die Geometrien von RĂŒckenlehne und SitzflĂ€che neu interpretiert. Drittens eine Sitzbank mit kleinen Stehtischen, bei der die Metallgestelle zweier StĂŒhle als Tragwerk der Konstruktion dienen. Viertens eine Entry-Couch: Zwei anders gedrehte und verbundene StĂŒhle bilden das Haupttragwerk, das Sitzgestell wird zur RĂŒckenlehne einer kompakten Couch, die sich zu zweit kippeln lĂ€sst â und das Schulzeit-GefĂŒhl samt einem imaginĂ€ren „Nicht kippeln!“ zurĂŒckholt.Realisiert mit drei unterschiedlichen Handwerksbetrieben, zeigen die vier EntwĂŒrfe, welche Ressourcen in scheinbar ausgedienten Objekten gebunden bleiben. Auch wenn ein Gegenstand nicht mehr „gewollt“ erscheint, lĂ€sst sich mit geschultem Blick und FingerspitzengefĂŒhl neuer Wert aus ihm gewinnen.
Liege gepolstert â 160 x x 60 x 70h cm
Bank mit Holzablagen â 210 x 51 x 82h cm
StĂŒhle (gesamt 4 Stk.) â 45 x 45 x 85h cm
Entwurf: Designreserve – Johanna Oberneder und Georg Milde
Foto: Michael Felder-Fontain

Das Möbel entstand aus der Idee heraus, ein Gartenmöbel zu schaffen, das das ganze Jahr ĂŒber im AuĂenbereich stehen und genutzt werden kann. Das Gestell besteht aus dĂŒnnen EdelstahlstĂ€ben, die zu seitlichen Wangen verschweiĂt sind. Beim Sitzen geben die einzelnen StĂ€be leicht nach, wodurch der Stuhl auch ohne zusĂ€tzliches Polster einen gewissen Sitzkomfort bietet.
Durch das HinzufĂŒgen eines Polsters wird das Möbel noch bequemer und angenehmer in der Nutzung. Das Polster wird dabei einfach in die
Gitterstruktur eingeflochten. Es besteht aus einem wetterfesten Outdoor-Stoff und greift durch seine
Herstellungsart die quer verlaufende Struktur der MetallstÀbe auf. Ein kleiner, hockerartiger Zusatz ergÀnzt das Möbel und kann sowohl als
Beinauflage als auch als Beistelltisch genutzt werden.
GröĂe: 70 x 90 x 85h cm und 70 x 40 x 45h cm
Entwurf: Klemens Grund
Foto: Michael Felder-Fontain

Klemens Grund: „Ich wollte als Gestalter schon immer etwas Einfaches und Unverkrampftes schaffen, etwas BĂ€uerliches, als wĂ€re es an einem Nachmittag aus ein paar Ăsten und kleinen StĂ€mmen zusammengezimmert worden.“
Handgewebte Leinenstoffe die frĂŒher fĂŒr GetreidesĂ€cke dienten werden mit einer einfachen Technik ĂŒber die Konstruktion gespannt. Formal inspiriert hat mich der âBuschl-Stockâ.
âBuschelnâ ist ein altes Handwerk aus dem Bregenzerwald. Der Begriff bezeichnet das Zusammenbinden von Ăsten, Reisig und Holzscheiten zu einem BĂŒndel mithilfe einer einfachen Holzkonstruktion genannt Buschel-Stock. Dieses BĂŒndel â die sogenannte Buschel â wurde in den Kachelöfen traditioneller BregenzerwĂ€lder HĂ€user schonend und schadstoffarm verbrannt.
In der Regel reichte eine Buschel fĂŒr einen Tag. Gleichzeitig bot das Binden der âBuschelnâ den bĂ€uerlichen Höfen frĂŒher eine zusĂ€tzliche Einnahmequelle.
GröĂe: 150 x 60 x 90h cm
Entwurf: Klemens Grund
Foto: Michael Felder-Fontain

The Beetle ist ein Ruhemöbel, das eine RĂŒckzugsmöglichkeit fĂŒr kurzes Ruhen in belebten Bereichen wie GroĂraumbĂŒros bietet. Mit den faltbaren DĂ€chern kann man sich teilweise oder vollstĂ€ndig zurĂŒck ziehen, die Form in geschlossenem Zustand und die FĂŒĂe erinnern an einen KĂ€fer – THE BEETLE
Material: Esche, Schaumstoff, Möbelstoff, Messing
GröĂe: 210 x 85 x 130h cm
Entwurf: Cornelius Lingg
Foto: Michael Felder-Fontain

Was braucht ein Material, damit es zu einer Regenjacke werden kann?
SHELL 01 ist ein Materialexperiment. Ein Baumwolltuch wird mit gefĂ€rbter Leinölfirnis getrĂ€nkt und ĂŒber Wochen getrocknet â eine alte Sattlertechnik, neu eingesetzt. Durch das Ălen und Wachsen wird die Naturfaser wasserabweisend.
Nicht der Entwurf bestimmt das Material, sondern das Material bestimmt die Form. Eine klare Silhouette, groĂe Kapuze, ausgestellte Ărmel und Kordeln entstehen aus seinen Eigenschaften und seiner Funktion.
Das Material wird selbst hergestellt und die Farben individuell gemischt â Naturfaser, Leinöl und Farbe, ohne Plastik.
Eine Regenjacke, die man auf den Kompost geben könnte â sie aber lieber trĂ€gt.
GröĂe: M
Entwurf: Ariane Schedler
Foto: Michael Felder-Fontain
