Autor: Andrea Mohr

  • Rankenreich

    Rankenreich

    Entwurf: Designreserve, Johanna Oberneder und Georg Milde

    Kooperationspartner: Regreena, Simeoni Metallbau

    Foto: Michael Felder-Fontain

    Preis: € 6.365,- inkl. Leinenpolster und hochwertigen Pflanzen

  • Floß

    Floß

    „Floß“ ist eine minimalistische Sitzbank fĂŒr den Essbereich. Die Form ist von gestapelten Rundhölzern und HolzflĂ¶ĂŸen inspiriert. Das Design verbindet natĂŒrliche Elemente mit einer schlichten, modernen Gestaltung.

    Die Sitz- und RĂŒckenflĂ€che besteht aus mehreren gepolsterten Rollen, die mit verschiedenen Textilien wie Leinen, Loden und Velour bezogen sind. Unterschiedliche Erdtöne sowie verschiedene MaterialitĂ€ten erinnern an Farben und Strukturen aus der Natur und betonen die einzelnen Elemente.

    Das Untergestell ist aus Nussholz. Es bleibt bewusst dezent, damit die runden Rollen im Mittelpunkt stehen. Dadurch entsteht ein Kontrast zwischen der weichen, voluminösen SitzflÀche und der leichten Konstruktion.

    GrĂ¶ĂŸe: 300 x 60 x 85h cm

    Entwurf: Kaufmann Simonicini Architekten – Lara Kaufmann und Martina Simoncini

    Foto: Michael Felder-Fontain

  • Spael

    Spael

    Der Hocker besteht primĂ€r aus Wolle und Holz – zwei erneuerbaren, natĂŒrlichen Materialien. Seine umgekehrte Konstruktionslogik macht die tragende Struktur sichtbar, wĂ€hrend das gepolsterte Wollvolumen durch Kompression gehalten wird. Der Bezug ist 3D-gestrickt und ebenfalls aus 100 % Wolle.
    Wintergeschlagenes heimisches Eschenholz wird zur tragenden Komponente verarbeitet und mit Leinöl und Farbpigmenten gefÀrbt.

    GrĂ¶ĂŸe: 55 x 44 x 47h cm

    Entwurf: Madeleine Kristin Wieser

    Foto: Michael Felder-Fontain

  • Lounge Chair

    Lounge Chair

    Der schlichte Lounge Chair mit Metallrahmen aus 15 mm Vierkantstahl ist mit einem recyceltem Leder bezogen. Die warmgewalzte OberflĂ€che des Stahls mit charakteristischen Zunderschicht verleiht dem Rahmen eine natĂŒrliche und authentische Ästhetik. SitzflĂ€che und RĂŒckenlehne bestehen aus einem einzigen StĂŒck Recyclingleder. Durch einen einfachen Zuschnitt mit einer Reihenlochung wird das ‚Leder‘ von Hand direkt am Stahlrahmen angenĂ€ht. Diese handwerkliche Verbindung ist nicht nur funktional, sondern wird gleichzeitig zu einem prĂ€genden und dekorativen Gestaltungselement des Stuhls.

    Was ist Recyclingleder? Wir alle kennen Lederprodukte, doch was geschieht mit den Resten, die bei der
    Lederverarbeitung entstehen? Lederreste lassen sich nur schwer weiterverarbeiten und sind weder fĂŒr die
    Verbrennung noch fĂŒr die Kompostierung geeignet. Hier setzt die Idee des Recyclingleder an.
    Recyclingleder oder Verbundleder besteht zu etwa 60 % aus Echtlederfasern, 20 % aus Naturlatex, 10 % aus Naturfett und 10 % aus weiteren Rohstoffen, beispielsweise Farbstoffen, Verarbeitungshilfsmitteln und Wasser. Die Lederreste werden zerhackt und fein gemahlen anschliessend mit Wasser, Latex und Fetten zu eine Masse vermischt. Die Masse wird in langen Bahnen gepresst, entwÀssert und getrocknet.
    Auf diese Weise können vorhandene Ressourcen weiter genutzt und die Menge an LederabfÀllen reduziert werden.

    GrĂ¶ĂŸe: 77 x 70 x 70h cm

    Entwurf: Klemens Grund

    Foto: Michael Felder-Fontain

  • Rausnahmezustand

    Rausnahmezustand

    Die Möbel sind aus einem Projekt von Designreserve und Campus VĂ€re entstanden. In Zusammenarbeit mit den Handwerksbetrieben Tischlerei Geser Andelsbuch und Jodok Felder – Kompetenz in Metall sind die Möbel entstanden.

    Ausgangspunkt sind SchĂŒlerstĂŒhle des Modells „Solid“, die im Zuge einer Schulauflösung aussortiert wurden. Ein Materialteillager rettete sie vor dem Recyclinghof, seither standen sie ungenutzt und ohne Funktion. Im Zuge einer Ausstellung wurden die StĂŒhle neu gedacht: Welches zweite Leben steckt im gebundenen Material? Vier Remix-EntwĂŒrfe wurden fĂŒr Handwerk+Form umgesetzt. Erstens eine Outdoor-Variante: Sitz und RĂŒckenlehne aus Holz wichen aufgeblasenen Metallkissen, die verkratzte OberflĂ€chenbeschichtung wurde durch Feuerverzinkung witterungsbestĂ€ndig gemacht. Zweitens eine dreifarbige, an die Bauhaus-Ära erinnernde Version, die Farbgebung von SitzflĂ€che und Gestell sowie die Geometrien von RĂŒckenlehne und SitzflĂ€che neu interpretiert. Drittens eine Sitzbank mit kleinen Stehtischen, bei der die Metallgestelle zweier StĂŒhle als Tragwerk der Konstruktion dienen. Viertens eine Entry-Couch: Zwei anders gedrehte und verbundene StĂŒhle bilden das Haupttragwerk, das Sitzgestell wird zur RĂŒckenlehne einer kompakten Couch, die sich zu zweit kippeln lĂ€sst – und das Schulzeit-GefĂŒhl samt einem imaginĂ€ren „Nicht kippeln!“ zurĂŒckholt.Realisiert mit drei unterschiedlichen Handwerksbetrieben, zeigen die vier EntwĂŒrfe, welche Ressourcen in scheinbar ausgedienten Objekten gebunden bleiben. Auch wenn ein Gegenstand nicht mehr „gewollt“ erscheint, lĂ€sst sich mit geschultem Blick und FingerspitzengefĂŒhl neuer Wert aus ihm gewinnen.

    Liege gepolstert – 160 x x 60 x 70h cm
    Bank mit Holzablagen – 210 x 51 x 82h cm
    StĂŒhle (gesamt 4 Stk.) – 45 x 45 x 85h cm

    Entwurf: Designreserve – Johanna Oberneder und Georg Milde

    Foto: Michael Felder-Fontain

  • Gartenmöbel

    Gartenmöbel

    Das Möbel entstand aus der Idee heraus, ein Gartenmöbel zu schaffen, das das ganze Jahr ĂŒber im Außenbereich stehen und genutzt werden kann. Das Gestell besteht aus dĂŒnnen EdelstahlstĂ€ben, die zu seitlichen Wangen verschweißt sind. Beim Sitzen geben die einzelnen StĂ€be leicht nach, wodurch der Stuhl auch ohne zusĂ€tzliches Polster einen gewissen Sitzkomfort bietet.

    Durch das HinzufĂŒgen eines Polsters wird das Möbel noch bequemer und angenehmer in der Nutzung. Das Polster wird dabei einfach in die
    Gitterstruktur eingeflochten. Es besteht aus einem wetterfesten Outdoor-Stoff und greift durch seine
    Herstellungsart die quer verlaufende Struktur der MetallstÀbe auf. Ein kleiner, hockerartiger Zusatz ergÀnzt das Möbel und kann sowohl als
    Beinauflage als auch als Beistelltisch genutzt werden.

    GrĂ¶ĂŸe: 70 x 90 x 85h cm und 70 x 40 x 45h cm

    Entwurf: Klemens Grund

    Foto: Michael Felder-Fontain

  • Buschel-Stock

    Buschel-Stock

    Klemens Grund: „Ich wollte als Gestalter schon immer etwas Einfaches und Unverkrampftes schaffen, etwas BĂ€uerliches, als wĂ€re es an einem Nachmittag aus ein paar Ästen und kleinen StĂ€mmen zusammengezimmert worden.“

    Handgewebte Leinenstoffe die frĂŒher fĂŒr GetreidesĂ€cke dienten werden mit einer einfachen Technik ĂŒber die Konstruktion gespannt. Formal inspiriert hat mich der „Buschl-Stock“.

    „Buscheln“ ist ein altes Handwerk aus dem Bregenzerwald. Der Begriff bezeichnet das Zusammenbinden von Ästen, Reisig und Holzscheiten zu einem BĂŒndel mithilfe einer einfachen Holzkonstruktion genannt Buschel-Stock. Dieses BĂŒndel – die sogenannte Buschel – wurde in den Kachelöfen traditioneller BregenzerwĂ€lder HĂ€user schonend und schadstoffarm verbrannt.
    In der Regel reichte eine Buschel fĂŒr einen Tag. Gleichzeitig bot das Binden der „Buscheln“ den bĂ€uerlichen Höfen frĂŒher eine zusĂ€tzliche Einnahmequelle.

    GrĂ¶ĂŸe: 150 x 60 x 90h cm

    Entwurf: Klemens Grund

    Foto: Michael Felder-Fontain

  • The Beetle

    The Beetle

    The Beetle ist ein Ruhemöbel, das eine RĂŒckzugsmöglichkeit fĂŒr kurzes Ruhen in belebten Bereichen wie GroßraumbĂŒros bietet. Mit den faltbaren DĂ€chern kann man sich teilweise oder vollstĂ€ndig zurĂŒck ziehen, die Form in geschlossenem Zustand und die FĂŒĂŸe erinnern an einen KĂ€fer – THE BEETLE

    Material: Esche, Schaumstoff, Möbelstoff, Messing

    GrĂ¶ĂŸe: 210 x 85 x 130h cm

    Entwurf: Cornelius Lingg

    Foto: Michael Felder-Fontain

  • Mochi

    Mochi

    Ein bequemer Lounge Chair mit Drehfuß, vielseitig einsetzbar in Home-, Office-, Hospitality und Architekturkontexten.
    Der Mochi Lounge Chair ĂŒbersetzt die Idee von Sanftheit und ZugĂ€nglichkeit in eine klare, moderne Form. Inspiriert von der japanischen DesignĂ€sthetik rund um „Kawaii“ – geprĂ€gt von runden Volumen, visuellem Komfort und emotionaler NĂ€he – vereint der Entwurf visuelle Leichtigkeit mit funktionalem Anspruch.

    GrĂ¶ĂŸe: 88 x 89 x 95h cm

    Entwurf: Felix Pöttinger

    Foto: Michael Felder-Fontain

  • Shell 01

    Shell 01

    Was braucht ein Material, damit es zu einer Regenjacke werden kann?
    SHELL 01 ist ein Materialexperiment. Ein Baumwolltuch wird mit gefĂ€rbter Leinölfirnis getrĂ€nkt und ĂŒber Wochen getrocknet – eine alte Sattlertechnik, neu eingesetzt. Durch das Ölen und Wachsen wird die Naturfaser wasserabweisend.

    Nicht der Entwurf bestimmt das Material, sondern das Material bestimmt die Form. Eine klare Silhouette, große Kapuze, ausgestellte Ärmel und Kordeln entstehen aus seinen Eigenschaften und seiner Funktion.
    Das Material wird selbst hergestellt und die Farben individuell gemischt – Naturfaser, Leinöl und Farbe, ohne Plastik.

    Eine Regenjacke, die man auf den Kompost geben könnte – sie aber lieber trĂ€gt.

    GrĂ¶ĂŸe: M

    Entwurf: Ariane Schedler

    Foto: Michael Felder-Fontain